Ellwood-Verfahren

Mit dem Ellwood"sche Analyseverfahren wird ein bewerter Weg zur Analyse von Immobilieninvestionen aufgezeigt. Das Modell kann als eine spezifische Variante des DCF-Verfahrens interpretiert werden, das sich vor allem für die Rückrechnung von Verkehrswerten auf die impliziten gewogenen Kapitalkosten und deren Komponenten sowie der Ertragsänderungen eignet. Die Darstellung der Renditekurven in einem Ellwood-Diagramm liefert Informationen, die über das hinausgeht, was in konventionellen Wertgutachten steht. Insbesondere Geschäftsbanken erhalten mit dieser Analyse zusätzliche Informationen zur Beurteilung ihres Risikos. Das Ellwood-Verfahren vermag den Sachverständigen / Investor/ Finanzierer hinsichtlich der kritischen Parameter zu sensibilisieren und bietet eine wertvolle Unterstützung zur Überprüfung,

Ziel einer Plausibilisierung ist die Überprüfung, inwieweit ein ermittelter Immobilienwert aus Sicht eines typisierten (oder individuellen) Investors oder Finanziers angemessen bzw. zutreffend ist. „Würde ein vernünftiger typischer Investor (=mit einer typischen Renditeerwartung) einen Preis in der Größenordnung des zu prüfenden Verkehrswertes zu zahlen bereit sein". Ein sinnvolles Plausibilisierungsmodell muss vom Bewertungsergebnis rückrechnen, die Angemessenheit einzelner Annahmen und Annahmenbündel überprüfen und dabei Informationen/Daten nutzen, die im Bewertungsmodell (so) nicht enthalten sind. Andere, exogen gegebene (dritte) Vergleichsgrößen sind notwendig, vor allem alternative Marktrenditen.

Ellwodd-Verfahren